Stärkere Zusammenarbeit in der Metropolregion Stettin

Bei ihrer gemeinsamen Kabinettssitzung in Neubrandenburg haben die Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bekräftigt, die deutsch-polnische Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Metropolregion Stettin, wo die gemeinsame Geschäftsstelle in Anklam künftig eine noch wichtigere Rolle spielen und stärker polnische Partner einbeziehen soll.

Besonders begrüßt wird die geplante Gründung eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit durch die Euroregion Pomerania und ihre polnische Partnerorganisation. Damit sollen Projekte und Initiativen in der Grenzregion noch enger abgestimmt und effizienter umgesetzt werden, sowie die enge Kooperation in der Metropolregion vertieft.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte die Bedeutung lokaler Akteure für den Erfolg der Kooperation, etwa der IHK Neubrandenburg, die mit dem Haus der Wirtschaft in Stettin Unternehmen aus Deutschland und Polen zusammenführt. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hob zudem die enge Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen hervor, die für Vertrauen im Grenzraum sorgt. Beide Länder sehen die Metropolregion Stettin als Modellregion, in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit beispielhaft gelebt und weiterentwickelt wird.